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Das glückliche Ende: Nach unzähligen
Nervenzusammenbrüchen, genialen Improvisationen und dem Triumph über die Elektronik rollt die grüne Kawa nun seidenweich durch die Saison 2026. Und ich genieße den Sommer, während meinen anderen Bikes kurz
vor Neid blass werden.
Hier ist die Zusammenfassung meines Projekts zum
Aufbau der Kawasaki GPZ550 A1 basierend auf dem Forumsbericht:
Ausgangslage & Zustand
Das Motorrad wurde für wenig Geld in Recklinghausen gekauft.
Motor & Technik: Der Motor dreht, hat auf allen Zylindern gute
Kompression (10 bis 11 Bar) und sprang im ersten Testlauf gut an. Die Elektrik funktionierte weitgehend.
Mängel & Pfusch: Beim Zerlegen kam erheblicher
"Kern-Pfusch" ans Licht, darunter eine selbstgezimmerte Fußrastenplatte und ein provisorisch zusammengeschustertes Auspuff-Verbindungsrohr ohne Dichtring.
Durchgeführte Arbeiten & Beschaffung
Rahmentausch: Da die Papiere des Originalrahmens fehlten, wurde kurzerhand ein top intakter Tauschrahmen mit in Lehrte besorgt (inklusive Papieren, Hauptständer und Schwinge).
Tank & Lackierung: Der Tank war innen glücklicherweise blitzblank. Macken wurden per
Spotrepair ausgebessert. Lackiert wurde die GPZ in einem angemischten fast Original Grün (Volvo-Truck-Lack), welche in der Farbe in Europa so recht einmalig ist.Nur eine GPZ750
gabs es noch in den knalligen Kawasaki Grün
Verkleidung: Die beschädigte Verkleidung wurde mit ABS-Kleber repariert,
gespachtelt, geschliffen und neu lackiert.
Teilebeschaffung: Fehlende Kleinteile wie das vordere "Geweih"
(Scheinwerferhalterung) wurden nachgekauft und ausgerichtet.Gabel mit Anti Dive wurde komplett überabeitet
Galvanik / Aufbereitung: Nach dem kompletten Zerlegen
wurden rund 10 kg Kleinteile, Schrauben und Achsen vorab gebürstet, gestrahlt, teilweise poliert (z. B. Schwingenschrauben) und anschließend zum Neu-Verzinken gegeben
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